Montag, 14. Januar 2008

Festtage, Silvester und Trouble.. ;-)

Hallo zäme

Auch im Jahr 2008 ein herzliches Hallo aus Neuseeland, ich hoffe ihr habt die Festtage gut überstanden und seit voller Tatendrang ins neue Jahr gestartet. Auf Grund des Klimas war dieser Jahreswechsel für mich doch schon sehr speziell, aber gerne würde ich nächstes Jahr ebenfalls in kurzen Hosen mit Schämpis anstossen und zwar in der Schweiz....


Die Festtage und der Rutsch in EM Jahr

Also Weihnachten zu Hause ist schon schöner, denn meine Eltern trafen erst nach dem Christkind ein und so ging ich mit den anderen temporär „Familienlosen“ Schweizer essen und dann nach Hause, denn am 24. und 25.12. hatte am Abend alles aber wirklich alles zu, so konnten wir nicht einmal aus gehen. Zudem ich auch an diesen Tagen arbeitete. Die nächsten Tage verbrachte ich mit meinen Eltern. Unter anderem waren wir auf dem Hausberg von Queenstown (Bilder wie immer unten).
Im Gegensatz zur Weihnachten war dann an Silvester wirklich etwas los, nach einem feinen Nachtessen ging es an den See, wo um Mitternacht ein riesiges Feierwerk statt fand, wenn man halt keinen 1. August hat, muss man dass halt an Silvester tun... ;-) An der gesamten Seepromenade war striktes Alkoholverbot, wir dachten, da halte sich sowieso keiner dran (normalerweise ist das hier überhaupt kein Problem) und nahmen einiges an Flüssigem mit, auch die vielen Polizisten hinderten und nicht daran. Am Anfang ging auch noch alles glatt, aber als wir nach Mitternacht unsere Schämpis-Flaschen öffneten, sah das ein Polizist und nahm mich und einen anderen Schweizer gleich zur Seite. Er stellte und vor die Wahl, den billigen Fusel an einen Baum auszuleeren oder eine Nacht in Arrest. Da die Nacht ja noch jung war und wir ja ein Zimmer mit Bett haben, entschieden wir uns dann für das erste und leerten den Schämpis unter seiner Kontrolle aus. Danach wurde noch so richtig bis in die Morgenstunden das neue Jahr gefeiert.


Trouble in der WG

Ich habe ja bereits im letzten Blog über unsere besondere WG berichtet. Und die vermeintliche Traum-WG, so wurde mir von einigen Kollegen aus der Schweiz attestiert, entwickelte sich nicht gleich zu einem Alptraum aber es gab doch ein böses erwachen... ;-) Und zwar zog die eine Brasilianerin nach Weihnachten aus, um sich irgendwo auf der Nordinsel niederzulassen. Wir, sprich Brasilianer Nr. 2 Namens Alini, Sandro und ich waren uns eigentlich einig dass wir aus Kostengründen wieder jemand für die WG suchen würden. Alini nahm sich dann dieser Aufgabe an und versprach uns zuerst eine brasilianische Kollegin und dann irgend eine Chilenin. Aber aus mir bis heute unerklärlichen Gründen fand keine der beiden je den Weg zu unserer WG. Auf diesen Misstand angesprochen, quasselte sie etwas von einer Neuseeländerin welche in 2 Wochen kommen würde. Als dann auch nach Silvester gar nichts ging, äusserten wir unseren Verdacht, dass sie gar niemand mehr in der WG wolle direkt und prompt gab es die erste Auseinandersetzung in der noch so jungen WG. Jedenfalls ignorierte sie uns in den folgenden 3 Tagen komplett. Darauf suchten Sandro und ich auf eigene Faust eine passende Mitbewohnerin, da wir beide nicht für nichts mehr bezahlen wollten, und fanden problemlos mehrer Interessentinnen. Damit brachten wir das ach so bekannte Fass dann aber komplett zum überlaufen. Sie kündigte mir danach per sms an, dass das nicht akzeptiere und dass sie neben sich keine andere Frau in der WG dulde (woher des plötzliche Sinneswandel kam, wissen wohl nicht einmal die Götter) und drohte uns mit Rausschmiss... ;-) Darauf kam es wie so oft in solchen Situationen zu einem Friedensgipfel, das Resultat? Friede, Freude, Eierkuchen und eine neue Mitbewohnerin... ;-) Freya, eine Schottin, mal schauen wie lange der Burgfriede hält... ;-) Und das neuste, am Freitag stand doch plötzlich noch irgendeine Brasilianerin auf der Matte, die nun ebenfalls hier wohnt, da ich sie an diesem Weekend genau einmal sah, weiss ich der Name noch nicht oder eher gesagt nicht mehr. Zudem ist für kurze Zeit auch noch Stéphanie hier eingezogen, eine Mitschülerin aus dem französischem Teil vom Wallis, welche direkt vom Reisen nach Queenstown zurückkehrte. Also so wohnen wir momentan nun zu sechst hier und das obwohl sie vor nicht einmal einer Woche niemand mehr wollte... Und ich denke ehrlich gesagt nicht, dass das die letzte Änderung war! Gerne lasse ich mich überraschen.


Zum Schluss

Herzlichen Dank an den kasachischen Panzer für den Eintrag im meinem Gästebuch, ich habe mich köstlich amüsiert.
Meine Eltern brachten neben den typischen helvetischen Sachen wie Schoggi, Fondue und Schnupf – obwohl dieser uns am Weekend im Ausgang fast zum Verhängnis wurde, da der dämliche Türsteher Schnupf für eine Droge hielt und uns aus der Bar werfen wollte – auch noch ein Geschenk von Föns mit, neben einer sehr netten CD war auch ein Poster dabei, ein Poster von Marco Streller. Meine Abneigung gegen diesen Spieler ist ja bekannt, aber natürlich hängt das Poster nun in meinem Zimmer, Beweis unten. Das hätte ich mir auch nicht erträumt, dass ich in Queenstown mein Zimmer einmal mit Streller teilen würde... ;-)
Unten seht ihr auch unser selbstgebasteltes Fondue Rechaud, da wir so etwas da unten nicht auftreiben konnten. Wer mein handwerkliches Geschick kennt, weiss ja wie viel ich bei der Konstruktion mitgeholfen habe... ;-) Einen Wohnungsbrand wollten wir ja verhindern.
Und zum Schluss, ich hatte kurzfristig ein Problem mit Orange hier, aber ich denke ich habe alle sms bekommen. Besten Dank.


Liebe Grüsse aus dem Kiwi-Land Flo



Mit meinen Eltern auf dem Hausberg.



Silvester in Queenstown.



Kiwi-Fondue-Rechaud



Meine Mitbewohner Sandro und Freya beim Fonduenieren.. ;-)



Streller hängt... ;-)