Montag, 21. April 2008

Hallo Schweiz

Hallo zäme

So, die Schweiz hat mich also definitiv wieder! Obwohl ich irgendwie noch nicht wirklich angekommen bin, noch ist New Zealand sehr nahe. Ich kann nur sagen, dass die vergangenen Monate einfach schlicht Weltklasse waren und ich diese Zeit sehr genossen habe. Alle Erlebnisse vom Einbrecher bis zum WG-Rausschmiss waren einzigartig (wenn im Moment auch nicht immer gleich lustig, denn nichts geht mir über meinen Schlaf und es war auch nie mein Wunsch von einer Bierflasche erschlagen zu werden, aber auch das hat gepasst... ;-) , dann auch die Schulzeit mit all den interessanten Leuten, die Arbeit – also eher die Arbeitszeit- und natürlich die Reise am Ende. Insbesondere haben mich aber auch Land und Leute fasziniert, die „lockere“ Kiwi-Art wird mir fehlen und ich denke ein bisschen Kiwi könnten auch wir Schweizer hier vertragen!


Die letzten Tage und die Heimreise

Nach einer langen Busfahrt von Christchurch nach Queenstown, rund 9 Stunden inklusiver Panne (der Motor vom Bus rauchte, der Fahrer konnte aber die Panne beheben), kam ich am Mittwoch Abend in Queenstown an. Wo mich meine Ex-Mitschüler abholten und bekochten (Thanks ;-). Donnerstag und Freitag standen dann im Zeichen vom Abschied, ich wohnte übrigens bei meinen Mitschülern in der WG (ohne Brasilianerinnen.. ;-). Besten Dank, es war genial in eurem Haus, besonders die Biermaschine hat es mir angetan.. ;-) Ich besuchte noch einmal alle verbleibenden Personen in Queenstown inklusive meine alten Arbeitgeber und die Schule. Am Freitagabend fand dann zu meiner Überraschung noch eine klitzekleine Abschiedsfeier statt. Es war wie immer sehr lustig und natürlich wurden alle unsere Stammlokale noch einmal besucht...
Am Samstag morgen um 14.20 Uhr ;-) bestieg ich den Flieger nach Sydney, danach ging es über Bangkok nach London. Dort stieg ich dann von der Quantas zur Swiss um. Als sie mich dort beim Einchecken fragten, wie mein Gepäck von der einen Maschine zur anderen komme, schwante mir schon Übles. Sorry, woher soll ich das wissen, ich hatte mein Koffer von Queenstown nach Zürich durchgecheckt. In Zürich wurde ich dann von über 20 Leuten abgeholt, dieser Empfang übertraf meine Erwartungen ums vielfache, herzlichen Dank noch einmal, es war einfach genial. Danach wurde bei meinen Eltern noch mit allen etwas meine Ankunft gefeiert. Ach ja, nicht wirklich überraschend blieb mein Koffer in London. Aber inzwischen haben sie mir diesen nachgeliefert.



Zum Schluss- “Thanks everybody”

Es ist absolut klar, ohne die genialen Leute welche ich in diesen knapp 8 Monaten getroffen habe, wäre mein Trip nie das geworden, was er war. Richtig gemerkt, ich bin bei meiner angekündigten Dankesrede. Grundsätzlich möchte ich allen Leuten von der Schule, von der Arbeit und natürlich auch allen anderen Danken, specially thanks goes to: Minere Reisegruppe: Marco, Urs „the Bear“ und natürlich meinen WG- und Rausschmiss Partner Sändu „Staduhofer“, dann Schorsch, Stefan „the Nettinator“ – Hahaha, bruche weder eh mou eh Rat... ;-), weiter mit Dodo „13“, Camille, Claudia „Olga“, Manu, Stefzgi, Luc „Lucio“, Nicola „Schlicher“, Chrigi, Michael, Nadja and Caro, my boss from ESQUIRES coffee house: Shaynal and the Team from „Wild South“ Queenstown: Caroline, Ros, Toyoko and Tom. THANK YOU VERY MUCH, the time in New Zealand was just amazing!

So, nun wieder auf Deutsch weiter, ich habe gedacht, vielleicht verwirrt sich von den anderen jemand (also die nicht Deutsch sprechenden) auch auf diese Seite und dann könnten sie ja mindestens meine Dankesworte lesen.

Auch herzlich möchte ich mich bei den Leuten bedanken welche mich immer mit News aus der Heimat versorgt haben und generell an alle welche diesen Blog in den letzten Monaten gelesen haben. Besonders gefreut haben mich die vielen Feedbacks zum Geschriebenen.

So, das war er, der letzte Blog von meinem Abenteuer Neuseeland. Nach einer kurzen Anklimatisierungszeit starte ich am nächsten Mittwoch (also übermorgen) mit meiner Arbeit bei Bell bis zum Ende der EM. Ich hoffe, euch alle einmal in der nächsten Zeit zu sehen.



Liebe Grüsse Flo


Tschu-tschu, ein Bild vom Zug



Und tschüss: Bild im ESQUIRES coffee house mit dem Boss Shaynal (rechts)


Ein letztes Bild von Queenstown



Die Biermaschine hat Spass gemacht, leider kann ich mir so etwas nicht selber basteln.. ;-) Einmal Manu nach der Anleitung fragen..



Und tschüss: Bild mit dem Türsteher Nock von meinem wahren Home in Queenstown, dem legendären Winnies.



Ein letztes Bild während der Abschiedstour - feier mit Stefzgi, Manu und Claudia äääähh Olga ;-))

Dienstag, 8. April 2008

Der letzte Blog aus New Zealand

Hallo zäme

Hier findet ihr definitiv den letzten Eintrag aus Neuseeland. Denn meine Tage hier kann man inzwischen an einer Hand abzählen. Ich werde mit gemischten Gefühlen nach Hause kommen, denn die Zeit hier war unbeschreiblich genial (just amazing.. ;-)) und könnte gerne noch etwas länger dauern gleichzeitig freue mich auch wieder auf zu Hause. Für die grosse Dankesrede ist es immer noch zu früh, werde dann noch einen allerletzten Blog aus der Schweiz nach geglückter Ankunft schreiben.



Die Reise

Bei meinem letzten Blog waren wir auf der Reise von Wellington in der Norden. Wer nun wirklich mitkommen möchte, dem empfehle ich eine Neuseeland-Karte zur Hand zu nehmen und zu schauen, denn es geht so um einiges einfacher. Aber man kann natürlich das ganze auch relaxt einfach lesen.

Der nächste Halt war Napier an der Ostküste, irgendwie erwarteten wir von diesem Ort zu viel, denn es war gar nichts spannendes dort. Zudem war die Unterkunft unser Tiefpunkt der Reise, der Backpacker war alt, schmutzig, es stank und der Eigentümer sah aus als würde er nächstens auseinanderfallen oder eher faulen? (Sorry, ich weiss echt nicht wie ich das anders erklären soll... ;-))) aber leider war alles andere ausgebucht, so blieben wir dann dort nur für eine Nacht. Danach ging es weiter nach Taupo, in der Mitte der Nordinsel, ein gemütlicher Ort an einem schönen See um später wieder an die Ostküste nach Whitianga zu wechseln (wie ihr seht, die Ortsnamen werden je weiter nördlich desto anspruchsvoller, da alle Namen von den Maoris – den Ureinwohner - stammen). Dort verbrachten wir dann volle 3 Tage, da die Unterkunft, die Strände und auch der Ausgang mehr als nur gut waren (Gut, das deutsche Ehepaar im Raum nebenan hatte wohl nicht so Freude, jedenfalls machten sie recht Troubel und flüchteten schon bald.. ;-) . In der nähe gab es den „Hot Water Beach“ zweimal täglich wird dort das Wasser an gewissen Stellen richtig warm. Wirklich eindrücklich, das warme Wasser stammt von Erdlöcher unter dem Sand. Das Weekend verbrachten wir dann in Auckland, der grössten Stadt Neuseelands, mehr als eine Million Einwohner. Da auch Auckland wie alle anderen Städte in Neuseeland im Verhältnis zur unseren Städten in Europa relativ jung ist, gibt es dort nicht wahnsinnig viel historisches zu sehen. Was uns aber nur bedingt störte und daher gefiel es uns eigentlich recht gut, denn die Ausgänge waren gut und der weltbekannte Sky Tower war sehr eindrücklich. Am Samstag besuchten wir noch ein Rugby-Spiel. Die Mannschaft von Auckland, genannt die Blues spielten gegen die Bulls aus Südafrika (Wirklich in der selben Liga – ich meine liegt ja auch nahe beieinander.. ,-) . Das Spiel war wirklich spannend und zu unserer Freude gewannen die Blues knapp, wir schlossen uns natürlich den Neuseeländer an, da wir mit Südafrika so gar keine Verbindung haben.. ;-) Die Stimmung im Stadion war ganz ordentlich, aber unser Fehler war, dass wir (also genauer gesagt ein Mitglied unserer Reisegruppe – Name der Redaktion bekannt.. ;-) Plätze im Familien Sektor organisierte, obwohl es auch welche in einem Party-Sektor gegeben hätte, ich denke dort hätten wir besser hingepasst. Aber egal, es gab Bier und Cheerleader und so war der Abend mehr als ein Erfolg.... ;-))
Nach diesem Weekend fuhren wir weiter nördlich nach Paihia und später nach Ahipara. Ich muss sagen diese Gegend war wiederum sehr beeindruckend mit wunderschönen menschenleeren Sandstränden und farbigen Dschungelwälder, einfach ein Traum. Wir unternahmen auch noch einen Ausflug nach Cape Reinga, einem der nördlichsten Punkte Neuseeland. Neben dem täglichen schwimmen im Meer gingen wir auch noch einmal Strandboarden. Wir erwarteten eigentlich mehr etwas wie Snowboarden auf Sand. Aber man konnte einfach beim Backpacker gratis Bobs mitnehmen (die Plastikdinger die wir in der Schweiz für den Schnee brauchen) und dann denn Sand hinab schlitten. Nach der ersten Enttäuschung, dass es nicht Boards waren, machte es dann aber richtig Spass. Nach dieser letzter genialen Woche ging es wieder zurück nach Auckland, wo wir dann auch wieder unser Auto abgaben. Wir machten in diesen knapp 4 Wochen 5290 Kilometer. Dies ist wirklich nur eine ganz kurze Zusammenfassung unserer Reise, wer mehr erfahren möchte, kann mich ja dann zu Hause fragen!


Die Zugreise

Das letzte Weekend verbrachten wir dann noch einmal gemeinsam in Auckland. Zudem kamen noch drei Leute aus Queenstown rauf (2 davon gehen mit meinen Mitreisenden nach Fiji, der andere (Schorschi) befand sich auf der Heimreise in die Schweiz. Das Bahnabenteuer startete für mich am Sonntag morgen um 07.00 nach einer sehr kurzen Nacht! Bahnfahren in Neuseeland ist um Klassen besser denn in der Schweiz. Erstens hat man genug Platz, keinen Stress und eine nette Bar im Zug. Es war wirklich spannend, an allen schönen Ortschaften, Berge und Brücken hielt der Zug an oder fuhr zumindest langsamer. Zudem erklärte der Zugsverantwortliche immer alles (OK, wenn man seine Ruhe möchte, ist das suboptimal). Das erklärt auch die 12 Stunden von Auckland nach Wellington am ersten Tag. Am zweiten Tag nahm ich am morgen die Fähre wieder zurück auf die Südinsel und danach den Zug nach Christchurch, auch noch einmal rund 8 Stunden, am Schluss fand ich wirklich beinahe keine angenehme Sitzposition mehr.. ;-)) Aber es war wirklich speziell und es gab mir noch einmal einen kompletten Eindruck der Natur dieses wunderschönen Landes.
War der Bahnhof in Wellington nach Zentral gelegen und mit etlichen Gratis-Busen versehen war dann der Bahnhof in Christchurch irgendwo in einem Industriegebiet und ohne jegliche Busverbindung, es dauerte dann seine Zeit, bis ich mich bis zum Center durchgekämpft hatte. Aber am Ende kam alles gut... ;-) Nur die Temperatur schockte mich etwas. In Wellington stieg ich am morgen bei angenehmer Wärme mit kurzen Hosen und T-Shirt ein um dann in Christchurch festzustellen, dass es nur noch rund 10 Grad sind. Ich nehme jetzt das einfach für einen guten Test für die Schweiz, denn gemäss meinen Informationen ist bei euch ja noch kein Sommer-Wetter. Morgen früh besteige ich dann den Bus zu meiner neuseeländischen Hometown Queenstown zurück. Ich freue mich darauf und noch einmal alle verbliebenen ex-Mitschüler zu sehen und vielleicht auch noch auf eine kleine Abschiedsparty??? ;-)) Bevor ich dann am Samstag definitiv den Flieger in die Schweiz nehmen werde.


Zum Schluss

Irgendwie fällt mir jetzt zum Schluss zu dieser Rubrik nichts mehr ein.. ;-)) Ausser natürlich, dass ich mich sehr freue euch bald alle wieder zu sehen.

Letzte liebe Grüsse aus dem Kiwi-Land. Flo




Erster Blick auf Auckland mit Sky Tower




Der Hafen von Auckland bei Sonnenuntergang




Das Rugby-Spiel war spannend.. ;-))




Achtung Böse Kiwis im Anmarsch




Kinder beim spielen..




Cape Reinga, ein Traum....